22 Bahman 1388 / 11. Februar 2010
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22 Bahman 1388 / 11. Februar 2010
Der 11. Februar 2010 ist der nächste große Schritt zur Freiheit für die grüne Bewegung des Irans im In- und Ausland gewesen! Aus diesem Grund haben sich Menschen weltweit solidarisiert und sind auf die Straßen gegangen.
Rund 250 Menschen haben sich zu einer friedlichen Protestkundgebung am Hamburger Hauptbahnhof versammelt, um dann anschließend weiterhin gemeinsam an der Überseebrücke am Hamburger Hafen ein weiteres deutliches Zeichen gegen die Iran-Konferenz in Hamburg zu setzen.
Die Bilder dieser Veranstaltung finden Sie hier
Zu dieser Konferenz, die viel mehr wie eine Propagandaveranstaltung für die islamische Republik wirkte, wurde neben anderen Teilnehmer auch der iranische Botschafter „Ali Reza SHEIKH-ATTAR“ durch „Orient-Okzident-Gesellschaft“ und „Hörstel Networks“ eingeladen.
Erste Teilerfolge in Hamburg wurden schon dadurch erzielt, dass das Atlantik Hotel dieser Veranstaltung abgesagt hat und den Vertretern dieses menschenverachtenden Regimes ihre Räumlichkeiten verwehrt hat. Wir stellen mit Freude fest, dass Vertretern dieses diktatorischen Regimes in vielen Ländern und Städten Räumlichkeiten verwehrt bleiben. Diese Tatsache zeigt der grünen iranischen Freiheitsbewegung, dass ihre Stimmen erhört wurden. Es wurde deutlich gemacht, dass man sich von Verbrechern die keine Menschenrechte anerkennen distanzieren muss!
Die Protestkundgebung in Hamburg hat fühlbar darauf aufmerksam gemacht, dass im Hinblick auf den Iran nicht nur um die Atomfrage diskutiert werden darf, sondern der Fokus auf die Menschen gerichtet werden sollte, die ständig dem Schrecken des Regimes ausgesetzt sind. Im Iran herrschen keine Menschenrechte, es werden täglich Menschen hingerichtet, gefoltert, vergewaltigt und ermordet, weil sie einen Traum von Freiheit träumen. Die Freiheit die für viele von uns selbstverständlich ist.
In diesem Sinne möchten wir uns sowohl bei Herren Omid Nouripour von Bündnis 90/Die Grünen bedanken, der als Redner an der Veranstaltung teilgenommen hat, als auch bei all denen Menschen die erkannt haben, dass ein klein wenig frieren in der Kälte der kleinste Preis für Freiheit ist den man bezahlen kann.
Wir möchten uns auch ganz herzlich bei den Stundenten der “Green Wave”- Bremen bedanken, die schon an mehreren Veranstaltungen gemeinsam mit uns in Hamburg teilgenommen haben.
Aber unser besonderer Dank gilt den mutigen Menschen im Iran die für unsere Rechte auf die Straße gehen im vollen Bewusstsein, dass sie ihr Leben damit riskieren; keiner von diesen Helden weiß, ob es das letzte Mal war, dass sie Ihre Lieben umarmt haben als sie aus dem Haus gegangen sind.
DANKE!
22khordad-Hamburg
MA BISHOMARIM


